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Workshop 8: Dokumentarfilm

Wenn das Leben seine Geschichten schreibt, ist meistens keine Kamera dabei. Dokumentarfilmer müssen deshalb ein Gespür für die erzählenswerte Lebenswirklichkeit entwickeln, um zur Stelle zu sein, wenn es geschieht. Dafür braucht es eine Idee, eine Recherche, ein methodisches Konzept und vor allem – viel Einfühlungsvermögen. Genau beobachten, dramaturgisch denken, bildnerisch wahrnehmen, behutsam Regie führen – so gewinnt man das künstlerische Material, aus dem ein Dokumentarfilm zu machen ist. Im Unterschied zu den journalistisch-informativen Formen der Nachricht, des Berichts, der Reportage wollen Dokumentarfilme den Personen und Geschehnissen eine verborgene Dimension abgewinnen, die über das dargestellte Ereignis hinausweist.

Das ist ein vielschichtiger Prozess, der von der Themenwahl bis zum letzten Schnitt offen verläuft, in dem sich der Erzähler/Regisseur die Fähigkeit bewahren muss, sich von den Ergebnissen der Dreharbeiten am Schneidetisch neu inspirieren zu lassen.


Ralf Marschalleck, Regisseur und Produzent, hat viele Dokumentarfilme gedreht. Sein Film "Brass on Fire" hat an der Geschichte seiner Protagonisten mitgeschrieben: Balkanjazz und Romarhythmen rollen heute die Musikszene auf, er war dabei, als die heutigen Stars der Szene zum ersten Mal ihr Dorf verlassen haben –  www.umweltfilm.de.

filmcamp_011: 13. - 16. Oktober 2011, Koblenz
screening_011: 4. - 5. November 2011, Koblenz
www.filmfestivals4u.net
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KONTAKT/IMPRESSUM . Letzte Änderung: 1.12.2011